Montag, 24. Dezember 2012

Spanisch lernen mit Freude - aber richtig!


Spanisch - lernen mit Freude, aber bitte richtig!

In diesem Blog möchte ich auf "alternative" Methoden hinweisen, wie Spanisch gelernt werden kann. Die Anführungszeichen stehen, weil diese Vorschläge zum Teil auf das Mittelalter zurück gehen und zum Teil seit einem halben Jahrhundert bekannt sind. Die wenigsten sind auf meinem Mist gewachsen und erheben auch nicht den Anspruch, allein selig machend zu sein. Es gibt viele Wege nach Rom.

Außerdem möchte ich über meine Fremdsprachenerfahrungen berichten, über die, die ich als Lerner hatte und die, die ich in der Schule als Lehrer gewonnen habe.

GRAMMATIK ZUM SPANISCHLERNEN - NOTWENDIGES ÜBEL ODER ÜBERFLÜSSIG?


Kaum noch jemand fordert den Grammatikunterricht als Selbstzweck. Er wird scheinheilig als "Hilfe für das Erlernen von Fremdsprachen" propagiert. Tatsächlich bestimmt die Grammatik den Aufbau der Lehrwerke und damit des gesamten Unterrichts. Wie aber sieht die Wirklichkeit des Fremdsprachenlernens aus? Bei keinem Kind achten die Eltern für den Spracherwerb darauf, nur regelmäßige Verben im Präsens zu verwenden, dann das Perfekt und später .... Sie passen ihre Sprache dem Verständnis des Kindes an. Das ist richtig. Aber sie verwenden Sätze wie: "Wo hast du den Schnuller hingelegt?" Perfekt, wird verwendet, um in die Gegenwart reichende Handlungen zu beschreiben. Erklärt die Mutter das dem Kind? Wohl kaum. Der Fremdsprachenlerner ist älter und ihm sollte ZUMINDEST das zugemutet werden können, was auch dem Kleinkind zugemutet wird.

Fazit: 

Falls Sie Spanisch lernen möchten, dann gehen Sie nicht so umständlich vor, wie die Schulbücher. Haben Sie keine Angst, von Anfang an Originaltexte zu verwenden. Die sind interessanter und der Wortschatz ist reichhaltiger.

Wie das gehen soll? Im nächsten Blog mehr.